Archiv für die Kategorie ‘Programmieren’
26. Februar 2010 - Server über PS3 herunterfahren
Ich bin gerade total aus dem Häuschen. Eigentlich ist es total billig gelöst, aber ich kann jetzt von meiner Playstation 3 mein NAS ausschalten auf dem die Mediendaten liegen, die ich mir auf der PS3 (Streaming) anschauen möchte.
Dazu habe ich ps3mediaserver (eine in Java implementierte Open Source Software für DLNA-Streaming) die ich verwende angepasst. Ich habe also einen neuen Menüpunkt hinzugefügt, der mittels der Java Funktion Runtime.getRuntime.exec(String) die Shutdown Binary von Ubuntu aufruft und den Server ausschaltet.
Angepasster Quelltext (PMS.java)
// Menüpunkt um Server herunterzufahren
// Klaus Meyer, 26.02.2010
// http://www.klaus-meyer.net
// Have fun
vf.addChild(new VirtualVideoAction("::: Server ausschalten :::", true) {
public boolean enable() {
try {
System.out.println("::: Shutdown :::");
// Terminal Befehl zusammenbauen
String [] command = new String [] {
"sudo"
,"shutdown"
,"-h"
,"now"
};
// Befehl ausführen
Process proc = Runtime.getRuntime().exec(command);
// Waren bis Prozess durchgelaufen
proc.waitFor();
// Debugausgabe
BufferedReader buff = new BufferedReader(new InputStreamReader(proc.getInputStream()));
String currentLine;
while ((currentLine = buff.readLine()) != null) {
System.out.printf(">%s\n",currentLine);
}
System.out.println("::: Ende Shutdown-Vorgang :::");
// PS3 Mediaserver beenden
System.exit(0);
} catch (Exception e) {
System.out.println("::: Shutdown nicht möglich :::");
}
return true;
}
});
// End of Changes
Hier findet ihr den Patch für die SVN Revision 410 des PS3Mediaserver und ein fertiges Tarball zum Download: http://downloads.klaus-meyer.net/other/PS3MediaServer/ Eventuell läuft der Patch auch noch mit späteren Versionen.
Um den Shutdown zu erlauben, müsst Ihr unter Ubuntu z.B. noch die /etc/sudoers Datei anpassen (bitte sudo visudo verwenden) in meinem Fall ist meyer der Benutzer unter dem der PMS läuft:
Ich wünsche euch viel Spaß damit, falls ihr es auch verwenden möchtet.
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16. Januar 2010 - Ubuntu 8.04 und screen v-split
Ich habe mir gerade mal wieder das Tool screen unter Ubuntu angeschaut und beschlossen dieses jetzt öfters zu verwenden. Leider hat mir die möglichkeit gefehlt den Splitscreen auch vertical zu betreiben. Doch dieses kann man ganz einfach nachträglich in den Quelltext einkompilieren, dafür gibt es sogar schon einen fertigen Patch. Funktionieren tut es so:
Zuerst die eventuell schon installierte Version aus dem System entfernen:
aptitude remove –purge -y screen
Dann die benötigten Build Dependencies laden:
apt-get build-dep screen -y
Noch ein Paket hinzufügen, das ebenfalls benötigt wird:
apt-get install libncurses5-dev -y
Um gleich ein *.deb Paket zu erhalten brauchen wir noch checkinstall
apt-get install checkinstall -y
Nun die aktuelle Source herunterladen … :
wget http://fresh.t-systems-sfr.com/unix/src/misc/screen-4.0.3.tar.gz
… und entpacken:
tar zxvf screen-4.0.3.tar.gz
cd screen-4.0.3.tar.gz
Den Patch laden und entpacken:
wget http://vsp4sdl.yuggoth.org/wrp_vertical_split_0.3_4.0.2.diff.bz2
bunzip2 wrp_vertical_split_0.3_4.0.2.diff.bz2
Nun den Quelltext patchen:
patch -Np1 < wrp_vertical_split_0.3_4.0.2.diff
Und nun kompilieren und installieren (in Paketverwaltung):
./configure –prefix=/usr
make
checkinstall
Fertig, nun könnt ihr in screen mit [CTRL] + [A] [V] einen vsplit machen.
Have fun.
Wer keinen Bock darauf hat das alles zu machen, der kann sich hier mein DEB-Paket herunterladen (nur auf Ubuntu 8.04 getestet!).
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28. Mai 2009 - Radiobuttons und jQuery
Ich werde es mir nie merken können, wie man Radiobuttons mit jQuery “checked”, dabei ist es so einfach! Da ich mir nicht mal merken kann wo ich die Lösung zu diesem Problem finde muss ich jedes mal Googlen:
<input type=”radio” name=”action” id=”action_replace” value=”replace” />
<input type=”radio” name=”action” id=”action_delete” value=”delete” />
<script type=”text/javascript”>
$(“input[@name=\'action\']“).val(“replace”);
$(“#action_replace”).attr(“checked”,”checked”);
</script>
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18. April 2009 - Google Service für Favicons
Ich habe heute beim Surfen einen netten kleinen Dienst von Google gefunden. Man kann Favicons von Webseiten als PNG Files über Google auslesen:
http://www.google.com/s2/favicons?domain=klaus-meyer.net
Statt klaus-meyer.net müsst ihr einfach den Domain-Namen der Seite eingeben von der Ihr das Favcion wollt. Vielleicht ist das ganz nützlich um automatisiert für Linklisten die Icons auszulesen.
Tobias Scholze von Chaos-Coding ist mir mal wieder zuvorgekommen mit dem Posten
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10. April 2009 - Linux: ISO8859-1 zu UTF-8
Kleine Merkhilfe für mich: Konvertierung von ISO8859-1 nach UTF-8 unter Linux
iconv -f ISO8859-1 -t UTF-8 input-file.txt > output-file.txt
Vielleicht auch für den ein oder anderen nützlich
ist dieser relativ interessante Link: http://www.tu-chemnitz.de/urz/linux/faq/unicode.html
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28. März 2009 - Oberfläche für MySQL
Ich bin phpmyadmin langsam richtig leid. Es ist zwar ganz nett um kleinere Datenbanken zu managen und auch mal ein Dump-File zu erzeugen, aber wenn man größere MySQL Datenbanken verwalten möchte ist es einfach zu umständlich zu bedienen. In der Arbeit verwenden wir Microsofts SQL Server 2005 mit dem dazugehörigen Management Studio, mit dem es sich super arbeiten lässt – genau so etwas habe ich schon seit längerem für MySQL gesucht. Kurze Zeit habe ich den offiziellen MySQL Query Browser verwendet, welcher mir aber genau wie phpmyadmin nicht genügend Möglichkeiten geboten hat.
Nun habe ich eine sehr gute Oberfläche für MySQL Verwaltung gefunden: HeidiSQL (der Name ist etwas komisch, aber das Programm ist super!).
Der Aufbau erinnert mich an das Microsoft SQL Management Studio und es läuft auch super.
Ich kann euch das Teil wirklich empfehlen!
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18. Januar 2009 - Office Dokumente ins PDF Format umwandeln.
Ich habe heute nach einer Möglichkeit gesucht Microsoft Office Dokumente “on-the-fly” direkt beim Herunterladen ins PDF Format umzuwandeln. Da wir schon einen RTF-Export mithilfe von Micorosoft Office auf dem Server und einem VBS-Script beim Herunterladen erzeugt haben habe ich versucht das PDF direkt auf einem virtuellen Drucker (PDF-Creator) mit dem VB-Script auszurdurcken. Doch dies hat sich als ziemlich kompliziert herausgestellt.
Gelöst habe ich das Problem dann schlussendlich mit einer Installation von OpenOffice.org auf dem Server (als Dienst laufend) und einer Javasoftware, welche die OpenOffice.org API benützt um das PDF direkt aus dem Office Programm heraus zu speichern. Um OpenOffice.org als Serverdienst auf einem Windows 2003 Server einzurichten benötigt man das Windows 2003 Server Resource Kit mit dem man eigene Windows Dienste anlegen kann. Eine gute Anleitung dafür gibt es direkt auf der Seite des Java-Tools.
Fazit: Kostenlose Open-Source Lösung um Servergesteuert PDF Dateien zu erstellen.
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