Archiv für die Kategorie ‘Linux’
05. Juni 2010 - IMAP und die (Web-)Mail-Clients
Heute habe ich mich mal mit einer sehr schönen Thematik beschäftigt, die mich schon ewig verfolgt. Da ich auf verschiedenen Plattformen arbeite (Mac, Linux und Windows) habe ich auch diverse (Web-)Mail-Clients im Einsatz (Apple Mail, Thunderbird, Roundcube).
Leider sind sich die Clients in Sachen Default Namen für bestimmte Ordner nicht wirklich einig. So hat fast jeder Client einen eigenen Ordner für “Gelöschte Objekte”, “Gesendete Objekte” und “Entwürfe”. Also auf deutsch, wenn ich von Apple Mail eine E-Mail losschicke liegt sie dort im IMAP Ordner “Sent Messages”. Thunderbird verwendet aber den Ordner “Sent” dafür und zeigt den Ordner “Sent Messages” als ganz normalen IMAP Ordner an.
Ich habe jetzt einfach alles an meinen Haupt-Client Apple Mail angepasst:
| Verwendung | IMAP Ordner | |
| Gesendete Objekte | Sent Messages | |
| Gelöschte Objekte | Deleted Messages | |
| Entwürfe | Drafts |
Nachdem ich das jetzt allen drei Clients beigebracht habe funktioniert das ganze wunderbar. Die Mail werden jetzt überall gleich abgelegt und gefunden.
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21. März 2010 - Linux Info Tag 2010 bei der LUGA
Leider habe ich es ja letztes Jahr nicht geschaft hinzugehen, aber dieses Jahr ist es ja schon fast eine Pflicht für mich den 9. Linux Info Tag (kurz LIT) der Linux User Group Augsburg zu besuchen. Mit von der Partie sind mein Kumpel Tobias Scholze und unser ehemaliger BS+NT Lehrer von der Rudolf Diesel Berufsfachschule. Eventuell lässt sich ja noch der ein oder andere spontan überreden doch noch mitzukommen.
Bis jetzt sieht mein Plan von den Vorträgen die ich mir anhören möchte so aus:
11.00 Uhr Advancing Perl 2010
12.00 Uhr Haskell, eine rein funktionale Programmiersprache
14.00 Uhr Unicode und Internationalized Domain Names
15.00 Uhr Quo vadis Linux-HA?
16.00 Uhr SuSE Studio: Spezial-Linux auf Mausklick
Aber wie ich mich kenne wird das Ganze doch noch kurz vor knapp umgeworfen
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26. Februar 2010 - Server über PS3 herunterfahren
Ich bin gerade total aus dem Häuschen. Eigentlich ist es total billig gelöst, aber ich kann jetzt von meiner Playstation 3 mein NAS ausschalten auf dem die Mediendaten liegen, die ich mir auf der PS3 (Streaming) anschauen möchte.
Dazu habe ich ps3mediaserver (eine in Java implementierte Open Source Software für DLNA-Streaming) die ich verwende angepasst. Ich habe also einen neuen Menüpunkt hinzugefügt, der mittels der Java Funktion Runtime.getRuntime.exec(String) die Shutdown Binary von Ubuntu aufruft und den Server ausschaltet.
Angepasster Quelltext (PMS.java)
// Menüpunkt um Server herunterzufahren
// Klaus Meyer, 26.02.2010
// http://www.klaus-meyer.net
// Have fun
vf.addChild(new VirtualVideoAction("::: Server ausschalten :::", true) {
public boolean enable() {
try {
System.out.println("::: Shutdown :::");
// Terminal Befehl zusammenbauen
String [] command = new String [] {
"sudo"
,"shutdown"
,"-h"
,"now"
};
// Befehl ausführen
Process proc = Runtime.getRuntime().exec(command);
// Waren bis Prozess durchgelaufen
proc.waitFor();
// Debugausgabe
BufferedReader buff = new BufferedReader(new InputStreamReader(proc.getInputStream()));
String currentLine;
while ((currentLine = buff.readLine()) != null) {
System.out.printf(">%s\n",currentLine);
}
System.out.println("::: Ende Shutdown-Vorgang :::");
// PS3 Mediaserver beenden
System.exit(0);
} catch (Exception e) {
System.out.println("::: Shutdown nicht möglich :::");
}
return true;
}
});
// End of Changes
Hier findet ihr den Patch für die SVN Revision 410 des PS3Mediaserver und ein fertiges Tarball zum Download: http://downloads.klaus-meyer.net/other/PS3MediaServer/ Eventuell läuft der Patch auch noch mit späteren Versionen.
Um den Shutdown zu erlauben, müsst Ihr unter Ubuntu z.B. noch die /etc/sudoers Datei anpassen (bitte sudo visudo verwenden) in meinem Fall ist meyer der Benutzer unter dem der PMS läuft:
Ich wünsche euch viel Spaß damit, falls ihr es auch verwenden möchtet.
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16. Januar 2010 - Ubuntu 8.04 und screen v-split
Ich habe mir gerade mal wieder das Tool screen unter Ubuntu angeschaut und beschlossen dieses jetzt öfters zu verwenden. Leider hat mir die möglichkeit gefehlt den Splitscreen auch vertical zu betreiben. Doch dieses kann man ganz einfach nachträglich in den Quelltext einkompilieren, dafür gibt es sogar schon einen fertigen Patch. Funktionieren tut es so:
Zuerst die eventuell schon installierte Version aus dem System entfernen:
aptitude remove –purge -y screen
Dann die benötigten Build Dependencies laden:
apt-get build-dep screen -y
Noch ein Paket hinzufügen, das ebenfalls benötigt wird:
apt-get install libncurses5-dev -y
Um gleich ein *.deb Paket zu erhalten brauchen wir noch checkinstall
apt-get install checkinstall -y
Nun die aktuelle Source herunterladen … :
wget http://fresh.t-systems-sfr.com/unix/src/misc/screen-4.0.3.tar.gz
… und entpacken:
tar zxvf screen-4.0.3.tar.gz
cd screen-4.0.3.tar.gz
Den Patch laden und entpacken:
wget http://vsp4sdl.yuggoth.org/wrp_vertical_split_0.3_4.0.2.diff.bz2
bunzip2 wrp_vertical_split_0.3_4.0.2.diff.bz2
Nun den Quelltext patchen:
patch -Np1 < wrp_vertical_split_0.3_4.0.2.diff
Und nun kompilieren und installieren (in Paketverwaltung):
./configure –prefix=/usr
make
checkinstall
Fertig, nun könnt ihr in screen mit [CTRL] + [A] [V] einen vsplit machen.
Have fun.
Wer keinen Bock darauf hat das alles zu machen, der kann sich hier mein DEB-Paket herunterladen (nur auf Ubuntu 8.04 getestet!).
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21. November 2009 - Mein Homeserver / NAS
Mein Homeserver (oder NAS) ist nun endlich vorerst fertig. Hat jetzt doch länger gedauert wenn man bedenkt, dass die Hardware bei mir seit letztem Samstag rumsteht, aber ich hatte abends einfach keine Lust daran weiter zubasteln. Auf dem Intel Atom System habe ich die aktuelle Ubuntu Server LTS (8.04 Hardy Heron installiert). Das System läuft mit einem Software RAID 1 (Linux Kernel RAID) und dient mir zur Zeit nur als Massenspeicher für meinen Mac, in dem er über AFP die Daten freigibt. Geplant sind noch weitere Funktionen wie die Nutzung als Time Machine Volume um meinen Mac automatisch zu sichern, ein openVPN Server oder ein PS3 Media Server um Videos auf meine Playstation 3 zu streamen.
Hier ein paar Bilder von Gerät:
- Homeserver – Bild 1
- Homeserver – Bild 2
- Homeserver – Bild 3
- Homeserver – Bild 4
Und noch die technischen Daten:
Zotac ION ITX A Motherboard mit Intel Atom 330 (Dual Core) CPU
2 GB Samsung DDR2-800 RAM
2x Samsung Eco Green F2 1TB HDDs mit 5400rp/m
40 € No-Name Gehäuse
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16. November 2009 - Ubuntu 8.04 mit RAID 1 (Kernel RAID)
Ich installiere gerade meinen Home-Server bzw. mein neues NAS. Hier schon mal ein paar Links zum Thema RAID unter Linux (Ubuntu in meinem Fall):
http://www.realriot.de/2007/04/25/fakeraid-howto-ubuntu/
http://www.brandonchecketts.com/archives/booting-from-a-software-raid-device-on-ubunto-karmic-910
http://www.howtoforge.com/how-to-install-ubuntu8.04-with-software-raid1
http://tldp.org/HOWTO/Software-RAID-HOWTO.html
Wenn die Kiste läuft werde ich auch einen kurzen Artikel zu Hard und Software posten.
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30. Mai 2009 - Russisches Roulette für Unix Admins
Hehe, das ist ja wie Russisches Roulette für Unix Admins:
root@box:~$ [ $[ % 6 ] == 0 ] && rm -rf / || echo *Click*
Gefunden auf: http://www.commandlinefu.com/commands/browse
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10. April 2009 - Linux: ISO8859-1 zu UTF-8
Kleine Merkhilfe für mich: Konvertierung von ISO8859-1 nach UTF-8 unter Linux
iconv -f ISO8859-1 -t UTF-8 input-file.txt > output-file.txt
Vielleicht auch für den ein oder anderen nützlich
ist dieser relativ interessante Link: http://www.tu-chemnitz.de/urz/linux/faq/unicode.html
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03. März 2009 - Ubuntu 8.10 mit Kernel 2.6.29 – ohne Aufwand
Ich habe gerade bei ubuntuusers.de gelesen, dass das Ubuntu Kernel-Team jetzt auch fertige Debian Pakete mit aktuelleren Kerneln anbietet. Da mein Notebook (Lenovo Thinkpad SL300) noch einige Probleme mit Ubuntu (Kernel 2.6.27-11) hatte habe ich versucht den aktuellsten Kernel 2.6.29-rc6 zu installieren (bis jetzt war ich immer zu faul den Kernel von Hand zu kompilieren – bzw. hatte keine Lust/Zeit mich mit dieser Thematik auseinander zu setzten).
Der Kernel lässt sich ohne Probleme installieren: ich habe mir das Debian Paket für den Kernel und noch ein weiteres für WLAN herunterladen müssen (wg. Abhängigkeiten) und konnte diese ganz einfach installieren. Jetzt funktionieren die Hotkeys für die Helligkeitsregelung auch unter Ubuntu. Mal sehen, was sich durch das Update noch alles verbessert hat
Der Beweis: Ein Ubuntu 8.10 mit 2.6.29-rc6-generic Kernel
Die Pakete mit den Kerneln gibt es hier: http://kernel.ubuntu.com/~kernel-ppa/mainline/
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28. Februar 2009 - E-Mails sichern mit Hypermail
Ich habe gerade meine E-Mails mit dem Programm hypermail gesichert und bin dabei über einen Fallstrick gestolpert.
Beim Aufruf von hypermail hat das Programm keinerlei Ausgabe erzeugt und ist wie in einer Endlosschleife hängen geblieben.
meyer@duffman:~> cd .mozilla-thunderbird/<Profil-ID>.default/Mail/Local\ Folders/
meyer@duffman:Local Folders> hypermail -L de_DE.UTF-8 -m Inbox -d /home/meyer/Mails_2009-02-28/
Die Lösung war doch so einfach, hypermail kann anscheinend nicht mit absoluten Pfadangaben arbeiten, also schnell einen Ordner anlegen und die Mails dort rein sichern:
meyer@duffman:Local Folders> mkdir Mails_2009-02-28
meyer@duffman:Local Folders> hypermail -L de_DE.UTF-8 -m Inbox -d Mails_2009-02-28/
meyer@duffman:Local Folders> mv Mails_2009-02-28/* /home/meyer/Mails_2009-02-28/
Trotz diesem kleinen Problems mag ich hypermail, denn es erstellt schöne HTML-Archive aus meinen E-Mails
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